Deutscher Preis für Innovationsjournalismus gestartet

Journalistenwettbewerb: Der Deutsche Preis für Innovationsjournalismus sucht vorbildliche Beiträge (Design: Studio Jens Mennicke).

Unter dem Motto „rundumdenken“ will der „Deutsche Preis für Innovationsjournalismus“ Qualitätsjournalismus über gesellschaftliche Veränderungsprozesse “ auszeichnen. Prämiert werden Beiträge, die darüber berichten, wie wirtschaftliche, technische, politische oder soziale Innovationen die Gesellschaft verändern. Die Ausschreibung läuft bis zum 31. Januar 2013.

Als besonders preiswürdig gelten Beiträge, die ein Thema über Ressortgrenzen hinweg betrachten, Prozesse statt neuer Produkte in den Mittelpunkt stellen und Entwicklungen möglichst frühzeitig oder langfristig analysieren und damit zur Meinungsbildung beitragen.
Der Preis wird in den Kategorien „Publikumsmedien“ und „Fachmedien“ verliehen, jede der beiden Auszeichnungen ist mit 3000 Euro dotiert. Die Deutsche Post DHL und die Fraunhofer-Gesellschaft stiften die beiden Preise. Online vorgeschlagen werden können Beiträge aus allen Medien und in allen Darstellungsformen, die im Jahr 2012 veröffentlicht wurden. Auch die Eigenbewerbung ist möglich, Einreichungsschluss ist der 31. Januar 2013.
Initiiert wurde der Preis vom Aachener Publizisten Prof. Dr. Giso Deussen, Dr. Christof Ehrhart, Leiter Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung Deutsche Post DHL und Andreas Schümchen, Journalistik-Professor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die den Wettbewerb auch organisiert.
Der Jury gehören unter anderem der 3sat-Wissenschaftsjournalist Gert Scobel, Rudolf Schulze, der Chefredakteur der „vdi nachrichten“ sowie Dorothee Wiegand, leitende Redakteurin bei der „c’t“, an. Die Preisverleihung findet im April 2013 in Bonn statt.